Mai 09

Wie ich zu einer Escortagentur kam- mein erstes Date mit L.

Zu einer Escort Agentur kam ich mehr oder weniger über Umwege. Eigentlich hat mit diesen Schritt ein Kunde vorgeschlagen. „Findest du es nicht sicherer, wenn du weißt, dass jemand anderes weiß mit wem du dich gerade triffst und wo du bist?!“ Eigentlich hatte er recht. Meine bisherigen Dates hatte ich alle selbst ausgemacht. So gesehen wusste so gut wie niemand von meinem „Nebenjob“ und mehr als eine E-Mail Adresse oder eine Handynummer hatte ich auch nicht von den meisten Kunden. Geschweige denn, dass ich jemanden über Zeit und Ort eines Treffens informiert hätte.
Es ist ja nicht immer ungefährlich fremde Männer in einem Hotelzimmer oder auf einem abgelegenen Parkplatz oder Waldstück zu besuchen.
Nachdem ich mir einige Tage Bedenkzeit eingeräumt hatte, recherchierte ich im Internet nach verschiedenen Agenturen. Mir war auf jeden Fall sofort klar, dass ich mit meiner Figur jenseits von Größe 36 keine Chance bei den üblichen Agenturen haben würde. Dank eines Tipps von H. stieß ich auf eine Agentur, die Fetisch Treffen vermittelten. Auf der Internet Seite ging hervor, dass dort sowohl Dominas als auch Sklavinnen vermittelt wurden. Ich studierte die Seite und auch die Preise ganz genau und entschied mich dann für die Sklavinnen Variante. Zumindest wurde dort ein Stundensatz von 200€ aufgerufen.
Ich füllte also schnell das Kontaktformular aus, hatte aber wenig Hoffnung auf einen Rückruf. Mein Kopf sagte mir mal wieder, dass ich bestimmt zu hässlich sei um dort aufgenommen zu werden.

Wider Erwarten klingelte einen Tag später mein Handy. Eine weibliche Stimme mit Berliner Dialekt quasselte munter drauf los (in meiner Geschichte gebe ich der Escort Chefin den Namen Susi). Ob ich schon Erfahrungen hätte? Ob mir der BDSM Bereich gefällt? Ich bejahrte dies. Susi begann gleich darauf mir zu erklären wie ein Date über die Agentur ablaufen würde. Ich müsse zunächst zu einem Fotoshooting nach Berlin kommen. Danach würden meine Fotos und mein „Service“ in eine Sedcard aufgenommen werden. Diese wird dann auf der Seite der Agentur veröffentlicht. Wer mich dann buchen möchte, muss bei der Agentur eine Kopie seines Personalausweises hinterlegen und seine Kontaktdaten. Ort und Dauer des Treffens müssen vom Kunden bei der Buchung genannt werden.
Danach bekommt die Escort eine SMS von der Agenturchefin mit Datum, Ort und Dauer der Anfrage, die sie Zeitnah beantworten muss. Sofern die Escort Dame Zeit hat gilt der Termin als vereinbart.

Am Tag des Treffens bekommt die Escort eine weitere SMS mit der genauen Location, Zimmernummer und Outfit/Spielzeugwünschen. Sobald man den Kunden trifft schickt die Escort eine SMS an die Agentur, dass sie sicher angekommen ist, das gleiche gilt nach Ende des Dates. Sollte sich die Escort nach der vereinbarten Buchungszeit nicht melden wird ein „Suchtrupp“ losgeschickt – so die Theorie. Natürlich weiß ich im Nachhinein, dass alle Agenturen sich mit der Sicherheit der Escorts wappnen. Ob das aber im Notfall immer so funktioniert hätte wage ich zu bezweifeln. Und natürlich wird dir als Frau vorher gesagt, dass es immer super reiche, attraktive Männer sind, die eine Begleitung(!) und nicht nur reinen Sex auf dem Hotelzimmer suchen. Da sollte ich jedoch eines besseren belehrt werden.

Ich machte also mit Susi einen Termin in 14 Tagen zum Fotoshooting in Berlin aus. Die Zeit bis dahin überbrückte ich mit Arbeiten und Lesen des Handbuches. Ja, richtig gelesen, ich habe sogar ein richtiges Handbuch für mein Escort Dasein erhalten.
Dort werden die Kunden unter anderem so beschrieben: „International erfolgreiche Geschäftsleute, Manager, selbstständige Unternehmer, Künstler usw. Unsere Kunden zeichnen sich durch Stil, Eleganz, Niveau und Diskretion aus, verfügen über ein gepflegtes Äußeres und einwandfreie Umgangsformen.

Gerne verwöhnen sie unsere Escortdamen mit wunderschönen Abendessen und kleinen Geschenken. Unsere Kunden erweisen sich immer als echte Gentlemen! Altersmäßig liegen unsere Kunden zwischen 30 und 45 Jahren; doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel!“

Von diesen Ausnahmen sollte ich noch mehr als genug sehen. Ich glaube ich habe immer die Ausnahmen erwischt J

Mein Fotoshooting in Berlin verlief mittelmäßig. Die Anreise durch den Verkehr verlief schleppend, leider wurde mir am Telefon die falsche Uhrzeit gesagt und so kam ich auch noch zu spät. Es folgte ein kurzes Vorgespräch, indem mit mir auch noch mal die Vorlieben, Tabus und auch die vorhandenen Spielsachen durchgegangen wurden. Das sollte ja auch alles auf mein Online Profil.

Wir machten Fotos in weißer Bluse und Minirock vor einem Kerzenständer und auf einem roten Samt Sofa. Ein bisschen was musste ich von mir zeigen, zum Glück durfte ich aber eine Maske dabei tragen, so dass mein Gesicht unkenntlich wurde.
Nach dem Termin verbrachte ich noch 2 Tage mit H. an der Ostsee bevor mein Profil endlich online ging.

Und schon am gleichen Abend kam eine SMS herein geflattert: „Ist Sie für 2h heute ab 22 Uhr in Siegen verfügbar?“ Leider konnte ich diesen Termin nicht zusagen, da ich ja noch an der Ostsee war. Aber bald sollte es so weit sein: 2 Tage später kam die Anfrage: Bin am Mittwoch im Hotel R. in Frankfurt. Kann Sie für 2 Stunden zu mir kommen?
Meinem ersten Auftrag stand also nichts mehr im Wege, somit sagte ich zu.

Nach 2 Tagen war es dann so weit, am Abend fang mein Date mit L. statt. Ich bekam vorher von der Agentur Chefin noch eine SMS mit seinen Wünschen weiter geleitet: Ich sollte unbedingt ein Korsett tragen, dazu sehr stark geschminkt (Rote Lippen und sehr dunkle Augen, fast wie eine Puppe).

An diesem Tag war ich erst ganz normal bis 19 Uhr auf der Arbeit, fuhr dann schnell nach Hause, duschte, suchte mein Outfit zusammen, packte meine Spielzeugtasche (die sollte ich ja mitbringen) und begann damit meine Haare zu stylen und das viele Makeup in meinem Gesicht zu verteilen.

Ich sollte L. um 22 Uhr im Hotel treffen und fuhr also aufgeregt den 30- minütigen Weg dorthin. Jedes Mal wenn ich zukünftig zur „Arbeit“ ein Hotel betreten habe bekam ich dieses seltsame Gefühl… ein bisschen verrucht, geheimnisvoll aber auch beschämt…. Ich glaube, dass jedes Hotelpersonal den bestimmten Blick drauf hat, wer von den gestylten Damen die rein kommen gekauft ist. Entsprechend wird man auch manchmal gemustert. Ich versuchte mir aber nichts anmerken zu lassen als ich mich mit meinen hohen Schuhen und meiner voll beladenen Spielzeugtasche durch die Hotellobby kämpfe. Ich versuche peinlich genau vorzuspielen, dass ich ein Gast des Hotels bin und versuche unauffällig die Fahrstühle auszumachen, was mir auch gelingt.

Als ich aufgeregt das Zimmer mit der vorgegebenen Nummer erreiche frage ich mich, was ich eigentlich da mache. Am liebsten würde ich sofort umdrehen, aber irgendwas bringt mich dazu an die Tür zu klopfen. Es dauert keine 10 Sekunden bis sich die Tür öffnet. Vor mir steht ein Mann, den ich so nicht erwartet hätte. L war deutlich älter als ich (ich schätze mal so um die 55 und ein exaktes Double von Jean Pütz…..also zumindest was den Bart betraf. J L bittet mich herein, nimmt mir den Mantel ab und fordert mich auf Platz zu nehmen. Ob ich etwas trinken möchte? – Ja klar, am besten eine ganze Flasche Schampus auf ex um nicht mehr so nervös zu sein. Ich vergesse doch fast, dass ich mich bei der Agentur Chefin melden muss. Gut, dass er schon erfahren ist und mich daran erinnert. Ich tippe also schnell die SMS „Bin bei L angekommen. Alles gut!“.

Wider Erwarten kommt L nicht sofort zur Sache sondern nimmt sich etwas Zeit mit mir über mich und meine Vorlieben zu plaudern. Er möchte gerne wissen, was ich mag und was nicht. Ich zähle also meinen üblichen Standard Text auf.

„Lass uns jetzt erst mal das finanzielle regeln, und dann habe ich dir noch was mitgebracht“ sagt L und steckt mir einen Briefumschlag zu. Das war immer ein komischer Moment. In gewisser Weise beginnt dann ja das Geschäft. Man möchte nicht so auffällig nachzählen, ob das Geld im Umschlag auch vollständig ist, aber da gerade Männer auch gerne mal bescheißen werfe ich einen schnellen Blick rein und überschlage. 500€ für 2 Stunden sollen es sein – sieht gut aus. Ich lasse den Briefumschlag dezent in meiner Handtasche verschwinden.
L bittet mich aufzustehen und seine Mitbringsel anzusehen. Auf der Ablage des Hotelschreibtisches liegen einige Sex Spielzeuge: Ein Massagestab (ähnlich wie der Magic Wand), Nippelsauger mit Gummmi das man um die Brustwarzen machen kann und ein Strom Dildo. Das Gute an den Dates mit L war, dass er mir immer so was mitgebracht hat und ich die Sachen behalten durfte.

Danach muss ich meine Sachen aus der Spielzeugtasche packen. Brav lege ich alles auf die Ablage. Glas Dildos, Anal Plug, Hand und Fußfesseln, Klammern, Seile und natürlich Kondome.
L befiehlt mir zunächst die Bluse auszuziehen. Mit gekonnten Griffen zieht er mein Korsett so stramm, dass ich kaum noch Luft bekomme. Meinen Rock und meinen Slip muss ich ausziehen. Als nächstes setzt er mit die Nippelsauger an. Eigentlich ein sehr erregendes Gefühl. Und wenn die Brustwarzen dann schön steif gepumpt sind, kann man sie mit dem Gummi fixieren damit sie auch so bleiben.

L hat sichtlichen Spaß damit, seine vielen Spielzeuge an mir auszuprobieren. Er macht mir Klammern an die Schamlippen, damit muss ich durchs Zimmer auf und ab gehen. Schließlich fesselt er mir die Hände auf dem Rücken und schubst mich kniend aufs Bett. Dort führt er mir den Anal Plug ein. Gleichzeitig bearbeitet er meine empfindlichste Stelle mit dem Magic Wand. Ich kann nicht anders und komme nach einigen Sekunden.

L quält mich ohne mit der Wimper zu zucken weiter mit dem Massagestab. Gleichzeitig knebelt er mich damit ich nicht so viel jammere und bearbeitet mich zusätzlich mit dem Glasdildo. Ich komme wieder und würde mir wünschen, dass er jetzt aufhört. Aber hier unterscheidet sich leider das private vom geschäftlichen Vergnügen. Er hat dafür bezahlt und somit muss ich da jetzt durch. Ich versuche mich zu beherrschen und ihm weiterhin das Gefühl zu geben, dass mir der 4. Orgasmus immer noch Spaß macht.
Irgendwann scheint ihn das nicht mehr zu kicken und er dreht mich auf dem Bett in die Rückenlage und nimmt mir den Knebel aus dem Mund. Er holt seinen Schwanz aus der Hose, und schiebt ihn mir tief in meinen Mund so dass ich fast ersticke. Wehren kann ich mich ja nicht, da ich immer noch die Hände auf dem Rücken gefesselt habe. Ich versuche nicht in Panik zu verfallen, auch wenn ich das Gefühl habe gleich an seinen überlangen Schamhaaren zu ersticken. Nach einigen Minuten kann er sich auch nicht mehr beherrschen und spritzt mir seine volle Ladung in meinen Mund. Runterschlucken möchte ich es nicht, deswegen drehe ich meinen Kopf zur Seite und spucke seinen Saft auf das frisch bezogene Hotelbett…. #nuttenleben halt J Das Gute an älteren Männern ist: Sie können oder wollen meist nur einmal. Somit bindet L mich los und wir verbringen noch ein paar Minuten mit Smalltalk. Ich erfahre, dass er Unternehmensberater ist und quer durch Deutschland reist. Naja und er hat einen Fetisch für Korsetts und stark geschminkte Frauen, aber das wusste ich ja schon.

Ich schaue auf die Uhr, tatsächlich sind wir doch eine halbe Stunde vor der Zeit fertig geworden. L gibt mir zu verstehen, dass ich die Zeit nicht absitzen muss, es ist ja mittlerweile auch schon kurz vor Mitternacht und ich muss morgen arbeiten. Ich packe also meine Tasche wieder zusammen, werfe mein Outfit drüber und laufe den Walk of Shame durch das Hotel und bis zu meinem Auto zurück. Dort schreibe ich der Agenturchefin, dass alles in Ordnung ist.

 

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